Hundekrankheiten Teil 1: Parvovirose

In einer kleinen Reihe wollen wir Ihnen die gängigsten Hundekrankheiten überblicksartig darstellen. Die Auswahl orientiert sich an der Grundimmunisierung und Empfehlung der regelmäßigen Schutzimpfung für Hunde: Parvovirose, Staupe, Leptospirose, Zwingerhusten und Tollwut. Die Tollwut ist keine Core-Vakzinierung in dem Sinne, wurde in dieser Aufstellung als die wohl wichtigste Non-Core-Vakzinierung trotzdem mit aufgenommen. Beginnen möchten wir heute mit der Parvovirose.

Wir sind keine Veterinäre, das sagen wir vorweg. Der Artikel gibt einen ersten Überblick, kann aber keine Garantie auf Vollständigkeit insbesondere der Symptome der einzelnen Krankheiten geben. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Krankheiten in jedem Fall in tierärztliche Behandlung gehören!

Die Parvovirose ist die wohl berühmteste Virus-Erkrankung in den Nachrichten und in Verbindung mit dem illegalen Welpenhandel. Sie kann trotz Impfung auftreten und befällt besonders junge oder alte Hunde, Tiere mit geschwächtem Immunsystem oder großem Stress.

Ohne Intensivbehandlung verläuft diese Krankheit immer tödlich und selbst mit Behandlung geht man nur von einer Überlebenschance von ca. 50% aus! Die Viren sind extrem lang haltbar in Kothaufen und haben eine Inkubationszeit von 2-3 Tagen. Die Diagnose erfolgt anhand klinischer Symptome und einer Kotprobe. Symptome sind blutig-wässriger Durchfall (lebensbedrohlicher schwerster!) und ein gestörter Allgemeinzustand, manchmal mit Fieber oder häufiger Unterkühlung, wenn dem Körper bereits die Energie für Abwehrreaktionen fehlt.

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