Klein und unscheinbar - aber gefährlich

Eine oft nicht beachtete Gefahr für unsere Vierbeiner: die Granne. Diese kleinen Pflanzenteile von Gräsern und Getreidepflanzen umschließen die Samenkörner. Durch ihre spitz zulaufende Form, die raue Oberfläche und die kleinen Widerhaken bleiben sie schnell im Fell unserer Vierbeiner hängen.

Die Grannen bohren sich in die Haut z. B. auch zwischen den Zehen, können aber auch in Ohren, Nase oder Augen gelangen. Werden sie nicht bemerkt, können diese kleinen Teile unserem Vierbeiner große gesundheitliche Probleme bereiten. Unentdeckt können Grannen schlimmstenfalls in die Blutbahn gelangen.

Leider kann man beim Spaziergang nicht hundertprozentig ausschließen, dass sich eine oder mehrere Grannen unbemerkt am Hund anhaften. Bitte kontrollieren Sie nach einem Spaziergang das Fell Ihres Hundes, die Pfoten und Ohren und entfernen Sie Grannen vorsichtig, ggf. mit einer Pinzette. Sollte eine Granne schon tief in der Haut oder z. B. im Gehörgang sitzen, suchen Sie bitte mit Ihrem Hund einen Tierarzt auf.  

Hinweise, dass den Vierbeiner eine Granne piekst, können u. a. sein:

  • Humpeln, Schonhaltung, intensives Ablecken der Pfote
  • Schütteln oder Schiefhaltung des Kopfes, häufiges Kratzen am Ohr
  • plötzliches Husten und Niesen
  • Schwellung und Entzündung am Auge

Nach dem Entfernen einer Granne aus der Pfote Ihres Lieblings können Sie die Wunde mit einem fünfminütigem Kernseifen-„Fußbad“ behandeln. Dieses hat einerseits eine desinfizierende Wirkung und senkt gleichzeitig den Juckreiz.

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