Hundekrankheiten Teil 2: Staupe

In einer kleinen Reihe über die gängigsten Hundekrankheiten widmen wir uns in diesem Artikel der Staupe. Die Staupe gehört wie die Parvovirose, Leptospirose, Zwingerhusten und Tollwut zu den Erkrankungen, gegen welche eine Grundimmunisierung und folgend regelmäßige Schutzimpfungen empfohlen werden.

Wir sind keine Veterinäre, das sagen wir vorweg. Der Artikel gibt einen ersten Überblick, kann aber keine Garantie auf Vollständigkeit insbesondere der Symptome der einzelnen Krankheiten geben. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Krankheiten in jedem Fall in tierärztliche Behandlung gehören!

Sehr gefürchtet, besonders in Gebieten, in denen durch den illegalen Welpenhandel leider nach wie vor viele nicht geimpfte Hunde leben, ist die Staupe. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die sich auf schnellteilendes Gewebe legt: Darm, Lunge und Gehirn. Sie kann ausschließlich symptomatisch behandelt werden und verläuft sehr oft tödlich beziehungsweise fast immer mit Folgeschäden wie dem berühmten Staupegebiss, Hirnhautentzündungen epileptischen Anfällen oder chronischen Magen-Darm-Erkrankungen.

Rettung kann nur durch symptomatische, oft intensivmedizinische Behandlung erfolgen. Symptome sind immer hohes Fieber und je nach betroffenen Gewebe Zentralnervöse Störungen, Durchfall oder Lungenentzündungen mit Husten und Nasenausfluss. Übertragen wird sie über Tröpfchen und den Kot, die Viren sind idR glücklicherweise nicht lang ansteckend außerhalb des Hundekörpers. Schutz bietet eine Impfung.

Hundekrankeiten Teil 1: Parvovirose

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