Hundekrankheiten Teil 3: Leptospirose

In Teil 3 unserer kleinen Reihe der gängigsten Hundekrankheiten geht es um die Leptospirose. Informationen zu Parvovirose und Staupe finden Sie in den vorangegangenen Artikeln. Die Auswahl der Krankheiten orientiert sich an der Grundimmunisierung und Empfehlung der regelmäßigen Schutzimpfung für Hunde.

Wir sind keine Veterinäre, das sagen wir vorweg. Der Artikel gibt einen ersten Überblick, kann aber keine Garantie auf Vollständigkeit insbesondere der Symptome der einzelnen Krankheiten geben. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Krankheiten in jedem Fall in tierärztliche Behandlung gehören!

Bei der Leptospirose handelt es sich tatsächlich um eine bakterielle Zoonose. Das heißt, diese Krankheit ist von Tier auf Mensch übertragbar. Sie ist auch als Schweinehirtenfieber bekannt, da sich Menschen und Schweine ebenfalls infizieren können.

Übertragen werden die Leptospiren über den Urin und Wasser, also Pfützen oder Süßgewässer, hier halten sich die Bakterien auch eine längere Zeit. Man unterscheidet einen alten = langsamen und einen neuen = schnellen Verlauf beziehungsweise Bakterienstamm. Die neue schnellverlaufende Version ist in Deutschland seit ca. 2010 bekannt und verursacht innerhalb von wenigen Tagen Erbrechen, Fieber und schwere Nierenschäden bis zum tödlichen Nierenversagen.

Die alte Version ist aufgrund der häufig spät oder zeitversetzt (bis zu 2 Wochen) auftretenden Gerinnungsstörung gefährlich und kann zum Tod durch innere Blutungen führen. Die neuen Stämme, von ihnen gibt es sehr viele, sind durch die gängigen Schutzimpfungen idR nicht abgedeckt. Den alten Stämmen wird durch Impfung vorgebeugt.  Die Diagnose gestaltet sich schwierig und muss anhand einer Urinprobe gestellt werden.

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