Hundekrankheiten Teil 5: Tollwut

Den Abschluss der kleinen Reihe über Hundekrankheiten bildet die gefürchtete Tollwut. Die Tollwut ist keine Core-Vakzinierung in dem Sinne.  Als die wohl wichtigste Non-Core-Vakzinierung sollte sie in unseren Beiträgen jedoch auf keinen Fall fehlen.

Wir sind keine Veterinäre, das sagen wir vorweg. Der Artikel gibt einen ersten Überblick, kann aber keine Garantie auf Vollständigkeit insbesondere der Symptome der einzelnen Krankheiten geben. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Krankheiten in jedem Fall in tierärztliche Behandlung gehören!

Die gefürchtetste Viruserkrankung unter Hundehaltern, die Tollwut, soll hier nur kurz angeschnitten werden. In Kürze wird dazu ein separater Artikel erscheinen. Bei der Tollwut handelt es sich um eine hochansteckende, immer tödlich verlaufende Zoonose. Das heißt, sie ist von Tier auf Mensch übertragbar.

Übertragen werden die Viren über den Speichel zum Beispiel nach einem Biss. Sie wandern dann über die Blutbahnen in das Gehirn und lösen dort starke zentralnervöse Störungen aus. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, bei dem eine Behandlung mittels Heilimpfung überhaupt versucht werden darf.

Bei allen Tieren gilt laut Tollwut-Verordnung ein Behandlungsverbot. Erkrankte Tiere werden vom Veterinäramt beschlagnahmt und getötet. Die Impfung bietet 100%igen Schutz, innerhalb ihrer angegebenen Mindesthaltbarkeit, sie verhindert sowohl die Ansteckung als auch die Weiterübertragung.

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