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Tierschutz Ukraine – Hilfe organisiert sich

In einem Krieg verlieren alle ~ auch die Tiere. Deshalb ist neben der humanitären Hilfe auch der Tierschutz gefragt, alle Kräfte zu mobilisieren, um Leid zu verringern und eine Zukunft zu sichern. 

Um dieses Ziel zu erreichen organisieren sich unzählige Hilfsorganisationen sowohl im humanitären als auch im Tierschutzbereich. Der Deutsche Tierschutzbund, Peta und der International Fund for Animal Welfare (IFAW), eine weltweit tätige Tierschutzorganisation, leisten beispielsweise Katastrophenhilfe für die leidtragenden Tiere in und auf dem Weg aus der Ukraine. Außerdem laufen die Bemühungen aller Tierschutzorganisationen, die regulär in der Ukraine arbeiten auf Hochtouren, um auch den zurückgebliebenen Tieren eine Chance zu ermöglichen. Andere Vereine, wie Equiwent, leisten für Mensch und Tier gleichzeitig bestmögliche Unterstützung. 

In der Ukraine selbst ist die Lage unübersichtlich. Viele Vereine haben derzeit Probleme, ihre Partnertierheime zu kontaktieren und sich ein Bild zu machen. Vereinzelt hört man von Tierheimen, die beschädigt wurden oder von verletzten Tieren. Das Tierheim Gostomel ist zum Beispiel allein durch seine Nähe zu einem Kiewer Flughafen gefährdet. Auch fehlt der Strom und vom Kochen mit offenem Feuer wird stark abgeraten, sodass das Futter und die allgemeine Versorgung schnell knapp wird. Trockenfutter wird benötigt, doch selbst mit den unterstützenden Geldspenden fehlt es teilweise an Transporten, um die Güter zum Tierheim zu bringen.

Die aus der Ukraine mit ihren Haustieren Flüchtenden stehen vor einer besonderen Herausforderung. Eine Einreise mit Haustieren soll ihnen ermöglicht werden. Fast alle Nachbarländer passen ihre Einreisebestimmungen an. Konkret betrifft dies die geltenden Bestimmungen zum Mikrochip oder Tätowierungen, (Tollwut-) Impfungen und einem Ausweisdokument wie dem Heimtierpass. Rumänien und Polen lassen derzeit (Stand 28.2.) alle Tiere einreisen und stellen anschließend die benötigten Dokumente, Impfungen und Kennzeichnungen zur Verfügung. Teilweise organisieren die Länder das Einhalten der Isolationsbestimmungen bei unzureichender Tollwutimpfung. Der IFAW oder auch Peta sammeln und veröffentlichen derzeit die aktuellen Informationen zu den neuen Einreisebestimmungen gebündelt auf ihren Websiten. 

An den Grenzen stehen neben den staatlichen auch diverse private Hilfsangebote bereit. Mobile Tierarztpraxen, Futterverteilstellen oder Ausgaben für benötigte Sachspenden speziell für Tiere bieten Hilfe. Einige Helfer spezialisieren sich auch im Finden von Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge mit Haustieren, da viele reguläre Anlaufstellen dafür nicht ausgelegt sind. 

Informationen zur  Erleichterung der Einreise aufgrund des Krieges in die Nachbarländer der Ukraine mit Haustieren hier oder hier 

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