(K)Ein Recht auf Leben

Ein Karton am Straßenrand irgendwo in Siebenbürgen, Rumänien. Es kann einfach ein Karton sein, vom Wind verweht oder von einem Feldarbeiter vergessen. Unsere Freundin hat schon zu viele dieser Art gesehen, sie vertraut auf das Gefühl in ihrem Bauch. Kennen Sie es auch? Die Sekunden voll Anspannung und Adrenalin kurz vor der Erkundung des Unbekannten? Beim Öffnen dieser Art von Karton geht es um nicht mehr oder weniger als Leben und Tod. 

In diesem Fall dürfen wir erleichtert aufatmen und das winzig kleine und doch trotzig kämpferische Leben zweier kleiner Hundedamen bestaunen. Viel zu jung, um von ihrer Mutter getrennt zu sein, harrten sie in dem Karton wer weiß wie lang aus.

Für uns sind sie ein mahnender Zeigefinger. Bei allen Erfolgen des letzten Jahres in den 2 Kastrationsaktionen und unserer laufenden Zusammenarbeit mit den Tierschützern vor Ort sind wir noch nicht am Ziel. 

Der Kastration von Haustieren wird von vielen Menschen in Rumänien immer noch zu wenig Bedeutung beigemessen. Viele von ihnen  sehen nicht die Dringlichkeit. Oder sie brauchen schlichtweg das Geld für anderes. Von den Straßentieren reden wir hier noch nicht einmal. Und viel zu schnell verschwimmt die Linie zwischen diesen beiden "Klassen" von Tieren. Unvorstellbar hier in Deutschland, dass man Hunde nicht einem Besitzer zuordnen kann. Dass ein streunender Hund nicht sofort auffallen würde. 

Über die Vermehrung dieser Tiere kann unter diesen Umständen gar keine Kontrolle ausgeübt werden. Für die daraus entstehenden Welpen gibt es eine schrecklich pragmatische "Lösung": Die süßesten oder für die Schäfer stärksten 1-2 werden oftmals behalten und mehr oder weniger versorgt. Der Rest? Der wird wird entweder gleich getötet oder am Straßenrand entsorgt.

Kein Recht auf ein Leben für die Schwächeren, die weniger Hübschen, die für die kein Platz mehr ist?

Wir können nicht alle retten. Aber diesen Zweien wollen wir die Chance auf einen guten "zweiten Start" ins Leben ermöglichen und werden die Tierarztkosten inklusive der Impfungen und Mikrochips übernehmen. 

Die einzig realistische Lösung für alle anderen? Prävention!

Sind mindestens 70% der Tiere einer Population kastriert, gilt diese in ihrer Vermehrung als kontrollierbar. Und deshalb sind wir auch diesen Frühling wieder in Rumänien. Diesmal sind wir im April mit dem mobilen Tierarzt in Biertan. Unser Ziel ist es, so viele Hunde und Katzen wie möglich zu kastrieren. 

Damit irgendwann niemand mehr mit flauem Gefühl im Bauch vor einem Karton am Straßenrand stehen und fragen muss, wie viele dieses Mal überlebt haben. 

Bitte helfen Sie den Notfellchen in Siebenbürgen.

 
 

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