Von Igeln und Eichhörnchen

Wenn es kalt wird, stellen wir das Vogelhaus auf und kaufen die Meisenknödel säckeweise. Das ist in zweierlei Hinsicht ein Vergnügen: wir tun den Vögeln etwas Gutes und haben kostenloses Kino vor den Fenstern. Doch es gibt noch mehr, weniger sichtbare wilde Nachbarn, die sich genauso über etwas Aufmerksamkeit freuen.

Die Rede ist von den Igeln und Eichhörnchen, für die es in den Fachmärkten inzwischen auch ein immer größeres Angebot an Futter und Schutzhöhlen zu kaufen gibt. Hier ein paar Tipps, wie wir ihnen die größte Freude bereiten.

Holen Sie entweder die fertigen Futterangebote oder informieren Sie sich genau über die kulinarischen Vorlieben der Vierbeiner. Ein ausgewogenes Futterangebot sorgt am besten dafür, dass die Tiere die nötigen Reserven für den Winter aufbauen.

Wenn Sie einmal angefangen haben, sorgen Sie für steten Nachschub. Die Tiere gewöhnen sich schnell an eine feste Futterstelle und können sich im schlimmsten Fall davon abhängig machen.

Gehen Sie andersherum aber nur so häufig an die Futterstellen, wie nötig. Futter muss aufgefüllt beziehungsweise verderbliches wieder entfernt werden, aber häufiger als einmal am Tag sollte man nicht in die Nähe kommen. Eichhörnchen und Igel sind in der Regel scheuer als Vögel, die uns Menschen ganz anders gewohnt sind. Hier kann zu viel Bewegung rund um den Futterplatz schnell zur Vermeidung führen.

Die Schutzhäuser sollten nach der Aufstellung gar nicht mehr untersucht werden. So verlockend es sein mag, sich den Mieter einmal anzuschauen, Igel und Eichhörnchen wollen und brauchen ihre Ruhe.

Besonders bei der Fütterung von Igeln achten Sie bitte darauf, dass Sie nicht aus Versehen die Nachbarskatze anfüttern. Sonst schlagen nach dem Winter der Nachbar und die Waage Alarm.

 

 

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